| Geschichte | |||||
| Als 1961 in Schottland die Bauernkatze Namens Susie die ersten faltohrigen Babys in ihrem ansonsten normalen Wurf zur Welt brachte, entschloss sich der dort ansässige Schäfer mit einem der Jungen weiter zu züchten.
Doch durch zuviel Inzucht unter den Geschwistertieren und verkehrte Einkreuzungen, bekamen die Katzen verdickte Schwänze und Glieder, woraufhin der englische Dachverband die Züchtung der Schottischen Faltohrkatze verbot. Erst in den USA wurde die Rasse zum neuen Leben erweckt und man begann die Zuchttätigkeit wieder aufzunehmen. Um den genannten Defekten aus dem Wege zu gehen, verpaart man heute zur Sicherheit die Faltohrkatzen nur noch mit stehohrigen Katzen, meist mit den Britisch Kurzhaar. Aber auch Kreuzungen mit Persern, Amerikanisch oder Europäisch Kurzhaar sind möglich. Dadurch kommen in einem Wurf sowohl Faltohren als auch Stehohren, die dann als Scottish-Straight bezeichnet werden, zur Welt. Den Katzen zuliebe sollte darauf verzichtet werden, die Scottish-Fold untereinander zu kreuzen. Bei der Geburt kommen alle Babys mit angelegten Ohren auf die Welt. Erst im Alter von ca. 10 Tagen richten sich die Ohren der kleinen Katzen auf. Wiederum ein paar Tage später klappen diejenigen, welche später als Scottish-Fold bezeichnet werden, ihre Ohren wieder ab. Ein Züchter kann also nie vorher wissen, wie viele seiner Kitten Faltohren bekommen werden und sollte der Natur auch ihren Lauf lassen. Dadurch, das heute die Scottish-Fold nicht mehr miteinander gekreuzt werden, ist eine sehr robuste Rasse entstanden, die ein sagenhaft umgängliches Wesen zeigt. |
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